hygienicus® KISSEN-SCHUTZBEZUG/

Art.Nr.:
hygienicus
Lieferzeit:
1 Woche
Verfügbarkeit:
50
Gewicht in KG:
0.600
Artikeldatenblatt:
Drucken
Merken:

Groesse:
ab 48,00 EUR
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten
- +


"igitt!"

Hotel-Kopfkissen mit braunen Ringen, dunklen Flecken, übel riechend
unter dem normalen Bezug? Kennen Sie das auch?

"hygienicus®"   KISSEN-SCHUTZBEZUG
wirkt - wo immer Sie übernachten!

 

permanent antimikrobiell und antiallergisch
verhindert Geruchsbildung im Textil
schützt die Hautflora - nicht auswaschbarer Wirkstoff
Öko-Tex 100 zertifiziert
hohe Lebensdauer -pflegeleicht- waschbar mit 60°C
50% Baumwolle 50% Bioactivfaser mit Silberionen

Größen: 40 x 80 cm     60 x 80 cm      80 x 80 cm

In allen Größen verfügbar, Sonderanfertigungen auf Anfrage



FÜR ZUHAUSE UND AUF JEDER REISE - IMMER WIEDER !

ANWENDUNG: Ziehen Sie Ihren neuen KISSEN-SCHUTZBEZUG einfach über das Kissen Ihres Hotelbettes und verschließen Sie es mit dem vorhandenen Klettverschluß! Jetzt sind Sie geschützt vor "ungebetenen Gästen", wo immer Sie übernachten!

 

 

 

 

Blut, Schweiß und Milben

 

Bei Stichproben in deutschen Hotelbetten entdeckten STERN-Tester Übles unter den Bezügen
 

Ein Praline auf dem Kopfkissen soll die Nacht versüßen. Dann schlüpft der müde Mensch ins Daunenparadies. Kuschelt sich in die frisch duftende Decke und sinkt ins Reich der Träume.

Alpträume würden es werden. wenn der Schläfer genauer wüßte, worauf er da pennt. Denn seine Liegestatt ist ein Durchgangslager. 60 bis 70 verschiedene Menschen benutzen laut Statistik pro Jahr ein einziges Hotelbett. Typen aus aller Herren Länder, Männer und Frauen, Alte und Junge. Gewaschene und Stinkende. Gesunde und Kranke. Obendrein geht's in manch einer Mietkoje richtig rund. wenn Sexhungrige ihre Spiele treiben. Könnten die Betten reden - die wunderlichsten Gechichten kämen ans Licht.

Ein paar Geheimnisse hat ihnen das Ahrensburger Lefo-Institut entlockt. Im Auftrag des STERN machten die Chemiker eine Stichprobe und guckten in fünf zufällig ausgewählten Hotels in Norddeutschland unter die Bezüge. Sie inspizierten Matratzen. Kopfkissen und Inletts. "Da kam ein paarmal eine braune Brühe aus dem Zeugs". sagt Lefo-Analytiker Dr. Gerhard Wichmann, "die zum Ekeln war." Der Forscher hat sich als Gast einquartiert und dabei Feinstaubproben aus dem Material gesaugt und es mit destilliertem Wasser ausgelaugt. Mit Wärme wurden Organismen aus den Polstern getrieben, anschließend die Proben im Labor untersucht.

Einwandfrei war keines der Betten. Der STERN testete in Hotels, die bis zu vier Sterne hatten und in denen die Übernachtung im Einzelzimmer zwischen 129 und 275 Mark kostete. Überall konnten die Chemiker Schweiß- Speichel- und Samenflüssigkeit nachweisen. Zum Teil in erheblichen Mengen. So war etwa in einem Kilogramm Matratzenstaub der eingetrocknete Rest von 2.4 bis zu 6.3 Liter Schweiß auffindbar und der von 41 bis zu 200 Milliliter Samenflüssigkeit.

Drei Betten hatten zudem braun-gelbe Flecken auf den gepolsterten Unterlagen, auf zwei Kopfkissen zeigten sich verfärbte Flächen mit dicken Rändern - eines davon gehörte zur Ausstattung eines Vier-Sterne-Hotels. Offenbar Schleim- oder Blutspuren. In einem Fall konnten Schimmelpilze in beträchtlicher Menge in der Matratze nachgewiesen werden.

Auch Keime entdeckten die Lefo-Fahnder mehrfach - das Maximum waren 245 Millionen pro Gramm in einem Kopfkissen. Hätte ein Stück Fleisch solch eine Belastung, würde es bereits stinken. Dieses Bett hatte obendrein ein Inlett, in dem Kolibakterien nisteten: 2900 Mikroben waren es pro Gramm Material. "Coliforme Keime sind Leitorganismen für eine Fäkalbelastung und ein Indiz für Krankheitserreger". sagt Wichmann. Das üble Bett fand der Chemiker in einer Herberge. die sich im Prospekt rühmt, "seit Jahrzehnten Inbegriff hanseatischer Gastlichkeit" zu sein. Auch Hausstaubmilben gingen den Testern mehrfach in die Falle. Eine der Matratzen war sogar stark damit belastet. Die Tierchen gedeihen im feucht-warmen Klima der Unterlage prächtig und ernähren sich von den Hautschuppen der Schläfer.

Normalerweise sind die Milben harmlos, doch für Allergiker können die Ausscheidungen der Spinnentiere gefährlich werden. Dann rötet sich die Haut, tränen die Augen. und bei Asthmatikern können Anfälle ausgelöst werden.

"Eine Schweinerei". kommentiert Dr. Frank-Albert Pitten vom Instituttut für Hygiene und Umweltmedizin der Universität Greifswald die Untersuchungsergebnisse. Gewiß sei auch manch heimisches Bett ein wahres Biotop, aber da wechsle nicht dauernd der Benutzer. Zwar verhüllen im Hotel in der Regel saubere Bezüge Kissen, Matratze und Inlett. Doch diese Barriere ist dünn und zudem durchlässig. So sind die Lefo-Ergebnisse mehr als nur ein ästhetischer Schock. "Ein Infektionsrisiko mit den Krankheitskeimen ist keineswegs immer ausgeschlossen", sagt Mediziner Pitten. Krätzmilben etwa oder Läuse können durchs Bett übertragen werden. Die allerdings haben die Lefo-Tester nicht gefunden.

Hygenievorschriften für Hotelbetten gibt es nicht. Die Federzeug und die Matratze bleiben möglichst lange auf dem Gestell. Insider berichten, daß viele Hotels gar nicht genug Ersatzteile haben um das Bettzubehör zur Reinigung wegzugeben. Und der Hotelmanager einer amerikanischen Kette verrät: Inletts werden meist nicht gesäubert sondern einfach nach vier bis sechs Jahren weggeworfen und durch neue ersetzt. Er empfiehlt Hotelgästen einen kritischen Blick unter die Bezüge und gegebenenfalls energische Reklamation. Bei seinen Aufenthalten in fremden Betten guckt er jedenfalls immer hinter die Kulissen. Neulich gab es selbst für ihn noch eine Überraschung. "Da krabbelte ein Silberfischchen unterm Kopfkissen." Der Kenner weiß: Wo sich ein Tier blicken läßt, wimmelt es von den Winzlingen.

 

HYGIENE IN HOTELBETTEN

 

Hotelbetten sind eine oft herbeigesehnte Ruhestätte für den müden Reisenden. Viele Menschen nutzen das Gasthaus am Wege, um sich von den Strapazen des Tages zu erholen und um am nächsten Tag wieder gesund und mit neuen Kräften den Tag zu beginnen.

In einem Hotelbett schlafen in einem Jahr laut Statistik 60-70 verschiedene Menschen. Die Hotelbettnutzer sind leicht oder gar nicht bekleidet, haben einen innigen und langen Kontakt mit den Bettdecken und Kopfkissen, liegen über mehrere Stunden im Bett, nur durch die Bezüge von der Matratze, der Bettdecke und dem Kopfkissen getrennt und sind durch die gute Isolierwirkung der Bettdecke zu gesteigertem Transpirieren angeregt. Die Bezüge stellen als poröses Gewebe keine schützende Barriere dar. Bei genauer Betrachtung zeigt sich nun, dass die Bettenhygiene in Hotels, wenn überhaupt beachtet, eher stiefmütterlich behandelt wird.

Es kommt durch das Transpirieren zur Ausscheidung von Feuchtigkeit und Nährstoffen wie organischen Säuren, Eiweißverbindungen und Nährsalzen. Diese sich im Füllmaterial der Matratzen, Bettdecken und Kopfkissen anreichernden Substanzen stellen einen hervorragenden Nährboden für Organismen wie Bakterien, Hefen, Pilze, Milben oder Insekten dar, insbesondere weil die Klimabedingungen wie Temperatur (20-35 Grad) und Feuchtigkeit optimale Wachstums- und Vermehrungsvoraussetzungen bieten.

Die Übertragung von Krankheitskeimen und Parasiten, ebenso wie die Anreicherung allergener Substanzen können somit zu einem ernsten Problem werden (z.B. die Gefahr der Anreicherung von Hausstaub-, Krätzemilben oder Ektoparasiten wie Läusen).

Der Kopflausbefall (Pediculosis capitis) ist eine durch Kopfläuse hervorgerufene parasitäre Erkrankung des Menschen. die Läuse verursachen durch Stich mit ihrem Stechsaugrüssel, mit dem sie mehrmals am Tag Blut als Nahrung aufnehmen und zugleich Speicheldrüsensekrete in die Wunde einbringen, einen lästigen Juckreiz. Die Kopfläuse sind stationäre Ektoparasiten des Menschen. Die Übertragung erfolgt z.B. über gemeinsam benutzte Kopfunterlagen und Decken (Bundesgesundheitsbl. 4/97).

Krätzemilben (Sarcoptes scabies) sind in der Haut des Menschen lebende Parasiten. Ein Befall mit Krätzemilben verursacht entzündliche Reaktionen. Juckreiz, Haarausfall und Verschorfungen. Die Krätze ist während der gesamten Krankheitsdauer ansteckend. Übertragungswege können auch Bettdecken sein (Bundesgesundheitsbl. 5/97).

Insbesondere in Hotelbetrieben mit internationalen Gästen besteht ein erhöhtes Gefährdungspotential für die Kontamination mit pathogenen Organismen und der Verbreitung von Krankheiten.


Im Winter 98/99 wollten das LEFO Institut und der STERN der Frage auf den Grund gehen, wie groß das Gefahrenpotential für die Gäste bei einer Hotelübernachtung einzuschätzen ist. Dafür wurden fünf Hotels ("Gutbürgerlich" bis "First Class") im norddeutschen Raum ausgewählt. Untersucht wurde von den LEFO-Testern "inkognito" die Matratze, das Kopfkissen und die Bettdecke. Milben, etc. wurden mit einem Heizkissen und einer Klebefolie aus der Matratze mit der Heat-Escape-Methode gelockt und später im Labor untersucht. Aus den Matratzen wurde der Feinstaub mit einem Staubsauger entnommen, aus dem Kopfkissen und aus der Bettdecke (Inlett) wurden die Bestandteile mit destilliertem Wasser ausgelaugt. Der Staub und die Elutionsflüssigkeit wurden dann im Labor auf Mikroorganismen (aerobe Gesamtkeimzahl, Hefen, Pilze, coliforme Keime), Salze und organische Bestandteile untersucht. Aus den Ergebnissen wurde der Gehalt an Körperflüssigkeiten wie Schweiß, Speichel und Samenflüssigkeit berechnet. Im Matratzenstaub wurde auch der Anteil an Milbenausscheidungen bestimmt, um den Gehalt an Milben bzw. deren allergenes Potential zu bestimmen.


Die Ergebnisse sind alarmierend

Allgemein wurde festgestellt, dass der Bettenhygiene außer durch Wechsel der Bettwäsche keinerlei Beachtung geschenkt wurde. Ein inspiziertes Hotel war frisch renoviert, es roch noch nach Farbe und alles war neu - nur die Matratze war alt und abgewetzt und das Inlett war alt und fleckig. Schmutzige Inletts wurden nicht gewaschen, sondern lediglich eingenäht in einen neuen Bezug. Beim Auslaugen mit destilliertem Wasser kam eine braune, stinkende und schäumende Flüssigkeit zutage.

Da die Matratze, das Kopfkissen und das Inlett selten oder nie gereinigt werden, kommt es zur Anreicherung von eingetrockneter Körperflüssigkeit und Organismen. Für die mittlere und maximale Belastung der Bettdecken (Inlett) wurden folgende Werte bestimmt (Maximalwerte in Klammern) (Tab.1).

Durchschnittlich wurde 1,0 Liter Körperflüssigkeit in einem Kilogramm Inlett bestimmt, bei einem durchschnittlichen Inlettgewicht von 1,5 Kilogramm also 1,5 Liter Körperflüssigkeit pro Bettdecke. Anteilmäßig bestand die organische Substanz zu ca. 1/3 aus Schweiß und 2/3 aus Speichelflüssigkeit. 10 ml Samenflüssigkeit wurde durchschnittlich pro Inlett nachgewiesen. In der Matratze wurde bis zu 200 ml Spermaflüssigkeit pro Kilogramm bestimmt!

Auf diesem Nährboden kam es zu einem beträchtlichen Wachstum von Mikroorganismen: Durchschnittlich wurden pro Gramm Inlett 9.900.000 aerobe Keime nachgewiesen, maximal 41 Millionen Keime pro Gram! Und dabei handelt es sich nicht nur um harmlose Keime, sondern es wurden auch bis zu 2.900 coliforme Keime pro Gramm Bettdecke bestimmt. Die coliformen Keime sind Leitorganismen für eine fäkale Belastung bzw. weisen auf eine mögliche Belastung mit pathogenen Keimen (Krankheitserreger) hin, da sie zu den typischen Darmbewohnern gezählt werden. In den untersuchten Hotelbetten besteht also eine deutliche potentielle Ansteckungsgefahr durch Krankheitserreger. Auch Pilzsporen und Hefen wurden nachgewiesen und es ist nicht übertrieben, bezüglich der Bett-Mikroorganismen von einer brisanten Mischung zu sprechen.

Milben wurden im Inlett nicht bestimmt. In der Matratze wurde durchschnittlich eine schwache Belastung mit Milben bzw. mit einem allergenen Potential durch Milben festgestellt. In einem Fall wurde eine starke Milbenbelastung bestimmt. Da die Untersuchung im Winterhalbjahr durchgeführt wurde, war auch nur eine schwache Milbenbelastung zu erwarten. Zu Beginn der Heizperiode kommt es zum regelmäßigen Zusammenbrechen der Milbenpopulationen, die sich nach dem Ende der Heizperiode und damit mit dem Ansteigen der Luftfeuchtigkeit wieder rasant entwickelt.

Das Fazit

Die Hygienevorsorge erfordert, dass jeder Hotelgast einen Anspruch auf ein sauberes, mit frischer Wäsche bezogenes, Bett hat. Die "Richtlinie für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention" (RKI-Richtlinie, Punkt6.5) sieht dies für einen Krankenhausbetrieb vor, jedoch ist dies unserer Auffassung nach selbstverständlich auch auf Altenheime und Hotelanlagen zu übertragen. Bei einer höheren Fluktuation sollte die Matratze-, Bettdecken- und Kopfkissenreinigung entsprechend häufiger vorgenommen werden (vgl. Pitten u. Kramer: Hygiene in Einrichtungen der Altenpflege und Geriatrie; Hygiene in Krankenhaus und Praxis. exomed).

Nach der Sorgfaltspflicht und der "Guten Management Praxis" ist die Geschäftsführung verantwortlich für das Hygiene-Management im Hotelbetrieb und sie hat dafür zu sorgen, dass durch ein verantwortliches Umgehen mit der Hygiene eine Gefährdung der Gäste weitestgehend ausgeschlossen werden kann.

Um eine Anreicherung non Nährsubstraten und Organismen in der Matratze, der Bettdecke und im Kopfkissen zu verhindern, sollten die Betten im Hotel z.B. in einem Abstand von vier Wochen (in Abhängigkeit vom Gästewechsel) gereinigt werden. Ein Verzicht auf das regelmäßige Reinigen der Betten könnte als eine fahrlässige Gefährdung der Hotelgäste angesehen werden.

 

Ihre Frage zum Produkt


Art der Anfrage:
Ihr Name:
Ihre E-Mail Adresse:
Ihre Anfrage oder Anmerkung:
Welche Farbe hat Rasen?

 
 

Kundenstimmen:


Autor: Gast

Ihre Meinung ist gefragt:

ACHTUNG: HTML wird nicht unterstützt!

Bewertung:

Bitte beantworten Sie folgende Frage: Welche Farbe hat Rasen?
Ihre Antwort:


Weitere Artikel aus dieser Kategorie:

OrthoDorn® 4 Jahreszeitendecke Tencel® 200 x 220 cm
OrthoDorn® 4 Jahreszeitendecke Tencel® 200 x 220 cm
Infratherm® Bettauflage 180 x 200 cm
Infratherm® Bettauflage 180 x 200 cm
Infratherm® Bettauflage 140 x 200 cm
Infratherm® Bettauflage 140 x 200 cm
OrthoDorn® Premium Gel Kissen
OrthoDorn® Premium Gel Kissen

Kunden die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen:

Unser Bücher Shop
Unser Bücher Shop
Silbergenerator Ionic-Pulser® Standard S incl. 2 Silberstäben
Silbergenerator Ionic-Pulser® Standard S incl. 2 Silberstäben
Hahnadapter-Verlängerung
Hahnadapter-Verlängerung
miniZAP® Elektrodenkabel
miniZAP® Elektrodenkabel